Lavastein-, Wasser-, Gas- & Elektrogrills für die Gastronomie
Professionelle Lavastein-, Wasser-, Gas- und Elektrogrills unterstützen die schnelle Zubereitung von Fleisch, Fisch und Gemüse. Unterschiedliche Bauformen und Leistungsstufen ermöglichen eine bedarfsgerechte Ausstattung gewerblicher Grillstationen. Ratgeber Lavastein-, Wasser-, Gas- & Elektrogrills »
Artikelpreis
Produktart
Betriebsart
Ausführung/Ausstattung
Serie
Spannung
Anzahl der Brenner
Kapazität
Temperatur bis
Anzahl der Bleche/Roste/Körbe
Grillplattenoberfläche
Breite
Höhe




















Professionelle Grilltechnik für unterschiedliche Betriebskonzepte
Lavastein-, Wasser-, Gas- und Elektrogrills sind gewerbliche Grillgeräte für die direkte Zubereitung von Fleisch, Fisch, Gemüse und weiteren Grillspeisen. Sie kommen in Restaurants, Hotels, Imbissen, Steakrestaurants, Cateringbetrieben und beim Front-Cooking zum Einsatz.
Welche Ausführung passt, hängt von Speisekarte, Spitzenlast und vorhandener Infrastruktur ab. Ein kompaktes Tischgerät kann eine kleine Grillkarte zuverlässig abdecken. Bei hohem Durchsatz bieten breitere Standgeräte mehr Rostfläche und häufig mehrere getrennt steuerbare Grillbereiche. Dadurch lassen sich unterschiedliche Speisen parallel zubereiten, ohne die gesamte Fläche mit derselben Temperatur zu betreiben.
Lavastein-, Wasser-, Gas- oder Elektrogrill richtig einordnen
Beim Lavasteingrill verteilt das erhitzte Lavagestein die Wärme unter dem Rost. Herabtropfende Säfte können das typische Grillaroma und eine ausgeprägte Röstung unterstützen. Zustand, Verteilung und regelmäßige Pflege der Lavasteine beeinflussen dabei den laufenden Betrieb.
Wassergrills arbeiten mit einer Wasserwanne beziehungsweise einem Wasserbereich unter der Grillfläche. Dieser fängt Fett und Grillrückstände auf und kann die anschließende Reinigung erleichtern. Der Wasserstand muss während des Betriebs kontrollierbar und die Wanne gut zugänglich sein.
Gasmodelle bieten je nach Gerät Leistungen von kompakten einstelligen kW-Bereichen bis über 30 kW bei breiten Standgeräten. Elektrovarianten benötigen modellabhängig 230 V oder 400 V. Entscheidend ist nicht nur der Energieträger, sondern auch, ob Anschlussleistung, Gasinstallation und Abluft am vorgesehenen Standort ausreichen.
Grillfläche, Leistung und Bauform am Service ausrichten
Ein 400 mm breites Tischgerät benötigt wenig Platz und eignet sich für begrenzte Mengen oder eine ergänzende Grillstation. Ausführungen mit 800 oder 1.200 mm Breite stellen mehr Grillfläche für Stoßzeiten bereit. Gerätetiefen von etwa 600, 700 oder 730 mm erleichtern die Abstimmung mit vorhandenen Kochserien und Arbeitsflächen.
Tischgeräte lassen sich auf passenden Edelstahlmöbeln oder Unterbauten platzieren. Standgeräte bilden eine feste Station und schaffen je nach Ausführung zusätzlichen Stauraum. Einbaugrills eignen sich für individuell geplante Arbeitszeilen oder sichtbare Front-Cooking-Bereiche. Ausreichender Abstand zu Vorbereitung, Pass und Kühltechnik hält Wege kurz, ohne rohe und gegarte Lebensmittel unnötig zu kreuzen.
Quick-Check für die Geräteauswahl
- Grillgut, Portionszahl und stärkste Servicephase bestimmen
- benötigte Rostbreite, Heizzonen und kW-Leistung vergleichen
- Gas-, 230-V- oder 400-V-Anschluss am Standort klären
- Tisch-, Stand- oder Einbaugerät mit der Arbeitshöhe abstimmen
- Zugänglichkeit von Rost, Wasserwanne und Fettauffangbereich prüfen
Ein neigbarer Rost kann die Kontrolle über Hitzeeinwirkung und Fettablauf unterstützen. Anzahl und Anordnung der Brenner beeinflussen, wie flexibel die Grillfläche genutzt wird. Für intensive Nutzung zählen außerdem stabile Bedienelemente, belastbare Roste und ein Gehäuse, das häufige Temperaturwechsel verträgt.
Reinigung und Betriebssicherheit mitplanen
Edelstahloberflächen, entnehmbare Roste und zugängliche Auffangbereiche vereinfachen die tägliche Reinigungsroutine. Bei Lavasteingrills benötigen auch die Steine Aufmerksamkeit: Fettbelastete oder beschädigte Lavasteine werden je nach Nutzungsintensität gereinigt beziehungsweise ersetzt. Wasserwannen müssen entleert und hygienisch gereinigt werden können.
Fett, Hitze und Grillrückstände belasten das Gerät bei jedem Service. Eine passende Lüftungstechnik führt Wärme und entstehende Dämpfe aus dem Arbeitsbereich ab. Gasgeräte erfordern einen fachgerechten Anschluss; bei Elektrogrills müssen Absicherung und verfügbare Anschlussleistung zum Gerät passen.
Eine wirtschaftlich stimmige Grillstation aufbauen
Ausreichende Leistung unterstützt kurze Bonzeiten, während eine überdimensionierte Grillfläche unnötig Platz und Energie bindet. Gut erreichbare Bedienelemente, klar getrennte Temperaturzonen und einfache Reinigungswege entlasten das Team besonders bei wechselnder Besetzung.
Zur vollständigen Station gehören griffbereite Vorbereitung, gekühlte Zutaten, eine hitzebeständige Ablage und ein klarer Weg zum Pass. So entsteht aus dem einzelnen Grillgerät ein belastbarer Arbeitsbereich, der Grillkarte, Raumangebot und tatsächlichen Durchsatz miteinander verbindet.





